Klimaschutz

 

Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass) unterstützt das Bundesumweltministerium bei der Erarbeitung einer Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel und fördert die Kooperation und Vernetzung der für Anpassung verantwortlichen Akteure. Hierzu veranstaltet KomPass unter anderem „Stakeholder Workshops“, die sich sowohl an Ministerien, Behörden, Wirtschafts- und Umweltverbände als auch die interessierte Öffentlichkeit sowie die Wissenschaft richten. Die Workshops erhöhen die Aufmerksamkeit für Fragen der Anpassung an einen nicht mehr vermeidbaren Klimawandel und sind gleichzeitig ein Forum für Diskussion und Kontakte.

Die flexiblen projekt-basierten Kyoto-Mechanismen JI (Joint Implementation) und CDM (Clean Development Mechanism) können die internationale Verbreitung klimafreundlicher Techniken wesentlich unterstützen – und Klimaschutz dadurch erheblich günstiger machen. Eine neue Studie zeigt, dass der Markt für CDM-und JI-Projekte voraussichtlich stark wachsen wird.

Viele weniger entwickelte Länder verfügen über beachtliche, bislang jedoch noch nicht ausgeschöpfte Potentiale zur Nutzung erneuerbarer Energien. Eine neue Studie untersucht die Rolle des Clean Development Mechanism (CDM) bei der Erschließung dieser Potentiale. Das Bundesumweltministerium unterstützt Regionen, die in Zukunft 100 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen beziehen wollen. Ein entsprechendes Forschungsprojekt wird über drei Jahre mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert.

 2005 wurden in Deutschland 4,6 % des Energiehaushaltes durch erneuerbare Energien gedeckt.

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel haben am 21. November 2007 eine Strategie zur Klima- und Energiepolitik im Biokraftstoffsektor, die so genannte "Roadmap Biokraftstoffe", der Öffentlichkeit präsentiert. "Biokraftstoffe können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – allerdings nur, wenn sie signifikant zur CO2-Reduktion beitragen. Das stellen wir gesetzlich sicher.

Der Emissionshandel ist der Handel mit Rechten zum Ausstoß von Kohlendioxid. Er ist europaweit geregelt. Die erste Handelsphase begann 2005. Dafür musste jeder Staat der EU vorher einen so genannten Nationalen Allokationsplan (NAP) erstellen, welcher Emissionsbegrenzungen für die Sektoren Energie und Industrie, Verkehr, Haushalte sowie den Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen festsetzt.

Viele Klimaschutzerfolge wurden durch unseren stetig angestiegenen Stromverbrauch wieder zunichte gemacht. 30 neue Kraftwerke müssten aber nicht gebaut werden, wenn wir alle, auch die Industrie als größter Stromverbraucher, die wirtschaftliche Möglichkeiten zum Stromsparen ausschöpfen würden.

Wie hoch ist mein persönlicher Kohlendioxid-Verbrauch?

Wie viel Kohlendioxid (CO2 ) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel CO2 steckt in der Nahrung, die ich esse? Mit dem CO2-Rechner können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen, wieviel Treibhausgase pro Jahr Sie verursachen.

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